Presse · Andermatt Swiss Alps Classics

Maria Radutu brilliert mit ihrem neuen Solo-Programm „Phoenix" im The Chedi

Der Titel ihres neuen Solo-Programms hätte nicht besser zur aktuellen Zeit passen können: Mit „PHOENIX“, der musikalischen Gestaltung einer Wiedergeburt, feierte Maria Radutu beim 5. Swiss Alps Classics am Donnerstagabend ihr Bühnen-Comeback nach neun Monaten Corona-Zwangspause. Es war ein hochemotionaler Konzertabend im intimen Gotthard Saal des The Chedi Andermatt. Die Wiener Klaviervirtuosin mit rumänischen Wurzeln hauchte den nach Kunst ausgehungerten Gästen mit Werken aus vier Jahrhunderten und Franz Liszts „Mephisto-Walzer Nr.1“ als pianistischem Höhepunkt Begeisterung und Freude über das Wiedererstehen kulturellen Lebens ein.

„Phoenix ist eine musikalische Wiedergeburt, die auf den Emotionen basiert, die wir alle erleben. Von Liebe über Trauer, Zuversicht bis Akzeptanz. Und zum Schluss finden wir eine Balance, die über alldem steht und die uns eine erfüllte Ruhe bringt“, sagte Maria Radutu über ihr Programm. Ihren linken Unterarm ziert ein eintätowierter Phoenix. Dieser Vogel aus der griechischen Mythologie, der am Ende seines Lebenszyklus verbrennt, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen, fasziniert sie seit jeher.

An dem von SRF-2-Kultur-Redaktor Benjamin Herzog eingeleiteten Abend bot sie mit bekannten Werken von Franz Liszt oder Christoph Willibald Gluck, eher unbekannten Kompositionen wie „Alma Brasileira“ von Heitor Villa-Lobos und Auftragswerken von Marco Annau und Mikael Karlsson, die für Marias Programm geschrieben wurden, höchste Kunst des Klavierspiels, sie fesselte aber gleichermassen durch ihre Aura und ihre natürliche Musikalität. Clemens Hellsberg, der Künstlerische Leiter des Swiss Alps Classics, geriet ins Schwärmen: „Maria Radutu hat einen ganz individualistischen Zugang zur Musik. Sie empfindet die Musik in einer Tiefe und in einer Ehrlichkeit, die man als Zuhörer ganz einfach hört und die in der Seele nachbebt.“


Radutu fühlte sich in Andermatt beim Jubiläumsfestival des Swiss Alps Classics sehr wohl, wie sie betonte: „Die Landschaft ist einmalig, und ich war beeindruckt von der Organisation und vom ganzen Team, wie professionell und persönlich alles abläuft. Als Künstler bekommt man den Boden, um alles aus sich herauszuholen, was machbar ist.“ Auch das The Chedi hat es Radutu angetan: „Das Hotel ist eine einmalige Location, die einen sofort aufnimmt. Man fühlt sich herzlichst willkommen, und es war ein fantastisches Ambiente. Wir durften in einem intimen Raum diese Wiedergeburt erleben.“

Hellsberg betonte: „Ich kenne Andermatt nicht ohne das Chedi. Was mich persönlich besonders berührt, ist das viele Holz, aber das kommt vielleicht von meinem Beruf als Geiger. Holz ist der beste Werkstoff der Welt.“ Das Chedi, in dem in diesen Tagen auch eine edle Schmuckausstellung des Festival-Partners Gübelin (Luzern) stattfindet, ist seit Beginn im Jahr 2017 Partner des Swiss Alps Classics. „Wir freuen uns, dass das The Chedi in den Jahren immer wieder Schauplatz des Festivals war“, sagte Melanie Horn, Director of Sales and Marketing vom The Chedi. „Wir schätzen die Partnerschaft mit dem Swiss Alps Classics und freuen uns über die Entwicklung, die es genommen hat, mit immer wieder anderen Performances, neuen Künstlern und neuen Impulsen. Wir wünschen uns, dass das Festival noch lange erfolgreich in Andermatt stattfinden wird.“

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